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Wirbelsäulentherapie und Bandscheibenvorfall

Unsere Praxis hat sich auf die Diagnostik und therapeutische Maßnahmen im Bereich der Wirbelsäule spezialisiert. Insbesondere bei der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen können wir Ihnen innovative und Erfolg versprechende Verfahren anbieten.

Zu unseren konservativen Behandlungsmethoden zählen:

  • Chirotherapie
  • Akupunktur
  • Schmerzinfusionen
  • Streckbank
  • Hydrojet (Wasserstrahl-Druckmassage)

Darüber hinaus haben wir uns auch auf weitere Behandlungsmethoden spezialisiert, die wir Ihnen im Folgenden genauer vorstellen.

Interventionelle Schmerzbehandlung und bildgesteuerte epidurale Injektionen (PRT)

Die Methodik der interventionellen Schmerztherapie stellt ein großes Fachgebiet unserer Praxis dar. Im Rahmen dieser setzen wir beispielsweise bei Bandscheibenvorfällen sowie beim Facettensyndrom der Hals- und Lendenwirbelsäule auch bildgesteuerte epidurale Injektionen ein; Verfahren wie diese sind im Volksmund besser bekannt als Periradikuläre Therapie (PRT). Dabei wird – unter lokaler Betäubung – eine dünne Spezialnadel gezielt in den Bereich der schmerzhaften Rückennerven eingeführt.

Um eine exakte Lokalisierung der Therapie zu ermöglichen, kommt in unserer Praxis ein mobiles Röntgengerät (C-Bogen) zum Einsatz. Damit wird die betroffene Region in Echtzeit durchleuchtet; Kontrastmittel dient dabei als optische Führungshilfe. Erst danach wird die schmerzlindernde Wirksubstanz eingebracht. Fehlapplikationen oder Fehllokalisationen werden so vermieden. Die Beschwerdebesserung erfolgt in der Regel in Kürze und nachhaltig.

Wir wenden diese Behandlungsmethode seit über zwanzig Jahren erfolgreich an – in Anlehnung an die internationalen Leitlinien der US-amerikanische Schmerztherapiegesellschaft Spine Intervention Society und in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Interventionen an der Wirbelsäule.

Seitdem haben wir bereits über 10.000 Injektionen fachmännisch und erfolgreich durchgeführt – nicht nur bei Bandscheibenvorfällen sowie beim Facettensyndrom der Hals- und Lendenwirbelsäule, sondern auch bei Verengungen des Rückenmark-Kanals (Stenose).

Die innovative Behandlungsart der bildgesteuerten epidurale Injektionen, die wir ambulant durchführen und in der wir selbst ausbilden, führt häufig zur Vermeidung von Bandscheibenoperationen – sowohl an der Hals- als auch an der Lendenwirbelsäule. Profitieren Sie von diesem kleinen Eingriff mit großer Wirkung!

Facettenverödung/Thermokoagulation-Indikation

Wir behandeln auch:

  • Therapieresistente Facettengelenkschmerzen (Wirbelgelenkschmerzen), segmentale Schmerzen (nicht-radikulär, nicht ausstrahlend), die auf wiederholte diagnostische Blockaden ansprechenWirbelgelenkverschleiß
  • Wirbelgleiten (Instabilität)
  • Instabilität nach Bandscheiben- und Wirbelsäulenoperation

Behandlung/Durchführung:

Für die Behandlung dieser Erkrankungen bedarf es in der Regel eines ambulanten Eingriffs im Cura-Krankenhaus Bad Honnef. Nach der örtlichen Betäubung der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte – und unter Sichtkontrolle – sucht der Arzt mit einer Hohlnadel gezielt die Schmerzpunkte beziehungsweise den oberflächlichen Nerv des Wirbelgelenkes, des sogenannten Facettengelenks, auf. Dorthin führt er eine Hitzesonde ein. Mittels Testimpulsen über die Sonde stellt er fest, ob sie richtig an den betroffenen Nervenfasern liegt, die behandelt werden sollen.

Anschließend spritzt der Arzt noch einmal ein örtliches Betäubungsmittel, jetzt jedoch direkt an die zu behandelnde Stelle. Dann wird die Sondenspitze mittels Radiofrequenz-Welle erhitzt und ein kleiner Bezirk verödet. Die Leitfähigkeit der hier verlaufenden Schmerzfasern wird somit unterbrochen. Der Schmerz kann sich nicht weiter ausbreiten. Da jedes Wirbelgelenk von mehreren Schmerzfasern versorgt wird, müssen oft mehrere Stellen behandelt werden.

Operative Behandlungsmethoden

Sollten die konservativen Therapiemaßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg führen, stehen operative Möglichkeiten zur Verfügung. Wir arbeiten mit mehreren Wirbelsäulenzentren zusammen und können bei Bedarf den Kontakt zu den für Sie geeigneten Spezialisten herstellen. Die Nachsorge kann gerne bei uns durchgeführt werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Orthopädische Praxis S. Shnayien
Klosterstraße 11   ·   53545 Linz am Rhein   ·   Tel.: 0 26 44 / 9 50 40   ·   Fax: 0 26 44 / 9 50 49