Unsere Praxis hat sich auf Diagnostik und therapeutische Maßnahmen im Bereich der Wirbelsäule spezialisiert. Insbesondere bei der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen können wir Ihnen innovative und Erfolg versprechende Verfahren anbieten.

Konservative Behandlungsmethoden
  • Chirotherapie
  • Akupunktur
  • Schmerzinfusionen
  • Streckbank
  • Hydrojet (Wasserstrahl-Druckmassage)


Interventionelle Behandlungsmethoden (PRT)
Die Methodik der interventionellen Schmerztherapie stellt ein Fachgebiet unserer Praxis dar. Ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung! Hierbei wird eine dünne Spezialnadel unter lokaler Betäubung gezielt im Bereich der schmerzhaften Rückennerven eingeführt. Um eine exakte Lokalisierung der Therapie zu ermöglichen, kommt in unserer Praxis ein mobiles Röntgengerät (C-Bogen) zum Einsatz. Damit wird die betroffene Region in Echtzeit "durchleuchtet"; Kontrastmittel dient dabei als optische Führungshilfe. Erst danach wird die schmerzlindernde Wirksubstanz eingebracht. Fehlapplikationen oder Fehllokalisationen werden so gezielt vermieden. Die Beschwerdebesserung erfolgt in der Regel nicht sofort, dafür aber nachhaltig. In Anlehnung an die US-amerikanische Schmerztherapiegesellschaft SIS (Spine Intervention Society, www.spinalinjection.org) und in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Interventionen an der Wirbelsäule (www.g-i-w.net) wenden wir diese Therapie seit mehr als zwölf Jahren bei Bandscheibenvorfällen mit und ohne Arm- oder Beinausstrahlung sowie bei einer Verengung des Rückenmark-Kanals (Stenose) oder dem Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke sog. Facettengelenke erfolgreich an. Diese innovative Art der Behandlung führt häufig zur Vermeidung von Bandscheibenoperationen sowohl an der Hals- als auch an der Lendenwirbelsäule.


Facettenverödung/Thermokoagulation Indikation:

  • Therapieresistente Facettengelenkschmerzen (Wirbelgelenkschmerzen), segmentaler Schmerz (nicht-radikulär, nicht ausstrahlend), der auf wiederholte diagnostische Blockaden anspricht
  • Wirbelgelenkverschleiß
  • Wirbelgleiten (Instabilität)
  • Instabilität nach Bandscheiben- und Wirbelsäulenoperation

Durchführung:
Ambulanter Eingriff im Cura-Kh Bad Honnef. Nach örtlicher Betäubung der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte und unter Sichtkontrolle sucht der Arzt mit einer Hohlnadel gezielt die Schmerzpunkte bzw. den oberflächlichen Nerv des Wirbelgelenkes, sog. Facettengelenk, auf. Dorthin führt er die Hitzesonde ein. Mittels Testimpulsen stellt er über die Sonde fest, ob die Sonde richtig an den betroffenen Nervenfasern liegt, die behandelt werden sollen.

Anschließend spritzt der Arzt noch einmal ein örtliches Betäubungsmittel, jetzt jedoch direkt an die zu behandelnde Stelle. Dann wird die Sondenspitze erhitzt mittels Radiofrequenz-Welle und ein kleiner Bezirk verödet. Die Leitfähigkeit der hier verlaufenden Schmerzfasern wird somit unterbrochen. Der Schmerz kann sich nicht weiter ausbreiten. Da jedes Wirbelgelenk von mehreren Schmerzfasern versorgt wird, müssen oft mehrere Stellen behandelt werden.

Operative Behandlungsmethoden
Sollten die konservativen Therapiemaßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg führen stehen operative Möglichkeiten zur Verfügung. Wir arbeiten mit mehreren Wirbelsäulenzentren zusammen und können bei Bedarf den Kontakt zu den für Sie geeigneten Spezialisten herstellen. Die Nachsorge kann gerne bei uns durchgeführt werden.


Weitere Informationen zum Thema:
Orthopädische Praxis S. Shnayien | Klosterstraße 11, 53545 Linz am Rhein
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